Aufbereitet ist es schon immer mit großer Aufmerksamkeit und beten das es nicht nass wird und so schnell wie möglich in die Scheune – unters Dach – 2
gelangt, weil es dann am wertvollsten für die Tiere für welches es vorgesehen ist. Dann ist auch der Gutsherr zufrieden. Alle sind zufrieden, auch die Molkerei. So war es in den früheren Jahren, und auch Heute sollte nichts geändert sein, wobei sich in der Zwischenzeit technologische Neuheiten ereignen, in der Genetik der Tiere, in der Nahrungsmenge jedes Tieres, Mechanisierung, Saatgut-Industrie usw.. Jedoch bleibt ein Wiederkäuer ein Wiederkäuer, einfach, dass er gesund, fruchtbar und langlebig bleibt, muss er im Futter Heu bekommen. Wir geben ihm Fressen und Beanspruchungen, deshalb ist unsere Verantwortung groß. Und auch die Verantwortung gegenüber dem Heu, obwohl wir in neuerer Zeit seine Rolle weitgehend vernachlässigt haben indem wir Mahlzeiten mit anders vorbereitetem voluminösem pflanzlichem Futtermittel zusammensetzen (Heulage – Silage). Dass es so ist kann ich persönlich bezeugen von Beispielen aus der Praxis.

Heute können wir in der Praxis liegengebliebene Heuballen die auf den Feldern sehen (regennass) in der gleichen Lage wie sie geballt wurden, dann auch, aufeinander gestapelt (nicht bedeckt) auf dem Feld, auf den Gutshof transportiert und mit Nylon bedeckt, und selten kann man Heuballen aufgeräumt (gelagert) in bedeckten Räumen sehen. Wo dies der Fall ist sind die Betriebe fortschrittlich. Diese Bauernhöfe verwenden sämtliche Heuwerte mit allen Ernährungs- und biologischen- (physiologischen-) Werten die es für den Wiederkäuer enthält. DIESE TATSACHE NICHT VERGESSEN! In der Milchproduktion ist das äußerst wichtig (Qualität und Milchmenge, aber auch Gesundheit der Tiere, und auch die korrekte Milch Hygiene).

Um es zu vereinfachen, zu schlechter Heu Qualität sind oft teure Zusätze für das Wiederkäuer Futter erforderlich (Kraftfutter und Vitamine-Mineralien- Zusätze), während bei gutem (ausgezeichnetem) Heu im Futter auf Kraftfutter, Mineralien und Vitaminen in größeren Mengen verzichtetet werden kann, damit die Produktion rentabler machen, und das Tier gesunder und fruchtbarer, was auch die Rentabilität des Gutes beeinflusst. Oft vergessen wir das, obwohl es WICHTIG ist.

Heu ist eigentlich ein teures Futter aber es ist dem Wiederkäuer (unseren Kühen) unersetzlich. AUCH DIESE TATSACHE NICHT VERGESSEN, wie auch immer sie, im Vergleich zur Gewohnheit und heutigen Empfehlungen zur Fütterung von Milchkühen, uns fremd sein mag.

WICHTIG ist es in den Zeiten in denen wir leben und in denen die kommen zu Bestehen. In neuerer Terminologie nennt man das «Konkurrenzfähigkeit». Deshalb ist, unter allem anderen, die Sorge um die Kuhfütterung außerordentlich Wichtig. Wenn wir hier fortfahren ist die Fütterung mit voluminösen pflanzlichen Futtermittel am wichtigsten, und hier, von meiner Erfahrung aus der Praxis, kann man sagen das bei uns ein riesiges Potential 3 vorliegt (vor allem qualitativ). Wir wissen das es hier auch Hindernisse gibt,
vor allem in der Menge von zugänglichen Feldern für ihre Herstellung oder zum Weiden (was die billigste und beste Produktion ist). Dieses Problem ist nicht leicht zu bewältigen und die ganze Gemeinde muss hier engagiert werden. Das was wir selber machen können ist die Herstellung von qualitativ voluminösen pflanzlichen Futtermittel und daraus so viel wie möglich Erzeugnisse bekommen und gesunde Tiere haben. DAS IST WICHTIG FÜR DIE WIEDERKÄUER!!

Grassorten, Art der Mähung, Mähungszeit (Pflanzenentwicklungsstufe), Nährstoffgehalt (Eiweiß, Energie, Rohfaser), Düngung, Bodenqualität, Sammlungs-Methode der getrockneten Masse, Trocknungsverfahren und, endlich, Witterungsbedingungen sind wichtig zur Vorbereitung von Qualitätsheu. Wenn all das befriedigt ist (was schwer ist) und wir von unserer Seite mit aller Mühe und Kosten alles tun, bliebt uns nichts von der Qualität zu verlieren. Mit anderen Worten bleibt uns das Heu richtig zu lagern. So zu lagern dass man während der Lagerung keine Verluste hat. Dass sich die harte Arbeit auszahlt. Dass wir vom gelagertem Heu umso mehr Milch und Fleisch bekommen. Dass wir mit der Qualität den Wiederkäuer befriedigen. Dass wir das Investierte ausbezahlt bekommen. Dass uns die Investition mehr Möglichkeiten bietet. Dass es funktionsfähig ist.

Heulagerung – WICHTIG

Qualität des voluminösen pflanzlichen Futtermittel – Heus

Ein paar Fakten über Heu und die Wichtigkeit seiner Qualität die uns zum nachdenken anregen, und dem entsprechend, welche Entscheidung treffen wir letztlich über die Lagerung? In was Investieren wir?

Beispiel 1.

Professor Andrej Orešnik vom der Biotechnischen Universität in Ljubljana in der Broschüre „Leitung der Ernährung von Milchkühen“, Mentor bei meinem Masterstudium, weist auf folgende Weise auf DIE WICHTIGKEIT DES HEUS und voluminösen pflanzlichen Futtermittel überhaupt, und auf die Wichtigkeit ihrer Qualität bei der Rinderfütterung:

Heu schlechter Qualität enthält 280 g und mehr Rohfaser und um 300 Energieanteile (SE)/kg.
Heu sehr guter Qualität enthält 240 g Rohfaser und 480 Energieanteile (SE)/kg.

Eine durchschnittliche Kuh verzehrt leicht (wenn wir sie nur mit Heu füttern):

– Rund um 12 kg schlechteres Heu aus dem man mit Unterhaltsbedarf 2,2 l Milch bekommt
– Rund um 15 kg sehr gutes Heu aus dem man mit Unterhaltsbedarf 15,3 l Milch bekommt

Mit anderen Worten aus schlechtem Heu bekommen wir ungefähr 7 Mal weniger Einkommen als aus Heu sehr guter Qualität. Auf diesem Beispiel könnten wir es lassen, weil es klar genug ist, aber wir gehen auf das nächste Beispiel aus dem Lehrbuch „Zucht und Viehhaltung“ aus der Österreichischen Landwirtschaftsschule:

Beispiel 2.

Tabelle 1. Aus 1000 kg hochwertigem Gras, in verschiedenen Verwendungszwecken, kann man folgende Milchmengen bekommen: Art der Verwendung von Gras – Voraussichtliche Milchproduktion (Liter)
– Weide und grünes Futtermittel 385
– Künstliche Trocknung 350
– Speichern in Silage 325
– Trocknung in der Scheune (mit Lufteinblassung) 290
– Getrocknet auf dem Feld 250
– 2 mal regennass während der Trocknung auf dem Feld 110

In den letzten beiden Beispielen haben wir über die Unterschiede in Heuqualität und Art der Grasspeicherung, als auch über Möglichkeiten verschiedener Technologien geschrieben. Dabei dürfen wir uns nicht die Wichtigkeit von Heu aus dem Kopf schlagen (ohne Berücksichtigung auf die
Tatsache das die Vorbereitung teurer ist).

Vorgestellt haben wir alle Unterschiede die bei verschiedenen Heuqualitäten auftreten können und dabei wirtschaftliche Auswirkungen und Differenzen.
Offensichtlich bringt weniger hochwertiges Heu mehr Probleme und kleinere Einkünfte. Wenn man dazu Verluste hinzufügt die bei der Heulagerung
entstehen können dann zeigen uns die Zahlen noch überzeugendere Tatsachen die für sich sprechen dass das Heu hochwertig gesammelt werden
sollte, aber danach auch hochwertig gelagert werden muss.

Das sagt, Verluste die bei der schlechten Führung in den Heuzubereitungsetapen und seiner Manipulation entstehen, können noch zusätzlich mit schlechter Lagerung vergrößert werden.

!!!!! Einige Studien haben gezeigt das Verluste in der Trockenmasse bei Heu (Ballen) die auf dem Feld gelagert sind 30-65% ertragen, in Bezug zu Ballen gelagert in Scheunen/Vordächern/bedeckten Silos wo Verluste von 0-5% möglich sind. Zu diesem müssen wir hinzufügen das bei Lagerung auf dem Feld die Heuverdaulichkeit 45% beträgt, und bei Heulagerung in Scheunen/Vordächern/Silos 54%.

Wenn wir Lager fürs Heu aufbauen dann sollte man sie im Raum in West-Ost-Richtung orientieren. In diesem Fall ist die Sonneneinstrahlung ins Lager minimal. Im Fall das wir uns zum aufbauen eines Silo-Tunnels zum Heu sammeln entscheiden dann ist es möglich in diesem Raum auch zu trocknen. Beim stapeln der Ballen in der Weise das oberhalb und unterhalb, aber auch dazwischen, Luft durchströmt, von einem Ende des Tunnels zum anderen, dann kann man auch zusätzlich feuchte Ballen trocknen.

Mit anderen Worten ist es möglich feuchte Ballen mit Feuchtigkeitsgehalt von 15-16% zu lagern und in diesem Raum natürlich, ohne Energieverbrauch und zusätzlichen Kosten, Heu zu trocknen, auf Lagerfeuchtigkeitsgehalt von 12- 13%. Das bedeutet das es möglich ist das Heu ein bisschen feuchter zu ballen, was äußerst wichtig ist, so dass um den Stiel so viel wie möglich Blätter bleiben (besonders bei Luzerne und Klee), die einen großen Anteil von Nahrungsstoffen enthalten.

Bei der Heulagerung ist es wichtig dass die Bedeckung (das Dach) vom Lager von einem Material gemacht ist das nicht Feuchtigkeit kondensiert. Nämlich beim zusätzlichem trocknen beim Lagern wird auf 10 Tonen gelagertem Heu durch Belüftung (Verdunstung aus der Masse) ungefähr 300 Liter Wasser verloren.

Im Fall der Lagerung in Silo-Tunnels gehen Verluste von Nagetieren, Zerfall und Fäulnis verloren, von unnötiger Handhabung und der konstanten Ausgesetztheit von Witterungsverhältnissen (Regen, Schnee, Sonne). Abgesehen von Verlusten ist nicht gelagertes Heu auch den Tieren nicht
wohlgefällig, sie fressen es nur ungern. Witterungsverhältnis-Schäden können von 1/3 bis 1/2 der Heuballen gehen (30 – 50% Schäden). In Diesem Fall verlieren größere Ballen im Durchschnitt weniger als kleinere Ballen.

Nach einigen amerikanischen Ausrechnungen ist die Jährliche Rückgewinnung der Investition bei Heulagerung in bedeckten Lagern 110 Euro pro Kuh. Die wichtigsten Fakten die zur Rückgewinnung der Investition sprechen ist die Erhaltung der Heuqualität und Verminderung der Verluste in
der Trockenmasse von qualitativ gelagertem Heu.

Heu schlechterer Qualität «unterm Dach» gelagert gibt bessere Ergebnisse in der Verwendung als bessere Qualität auf dem Feld gelagert.

Beispiel 3.

Versuchen wir einfach die möglichen (Unterschiede) Verluste in der Produktion auszurechnen, im Fall von ungelagertem und gelagertem Heu, auf
einem Beispiel von einem Bauernhof mit 30 Kühen (60 Hälse) wo man täglich in die Mahlzeiten der Milchkühe 3 kg Heu dazu gibt (+ weitere Kategorien), zum restlichen voluminösem pflanzlichem Futtermittel (Heulage und Silage).

Heu Verbrauch = 120 kg Heu/Tag x 365 Tage = 43200 kg Heu/Jahr

(1 Balle in zwei Tagen = 182 Ballen Heu/Jahr) Vom angeführtem Heu kann man Milch bekommen falls:

Heu unterm Dach gelagert = 3% Verluste Trockenmasse, 54% Verdaulichkeit

= 29529 Liter
= 67.900,00 HRK

Heu auf dem Feld gelagert = 40% Verluste Trockenmasse, 45% Verdaulichkeit

= 15221 Liter
= 35.000,00 HRK

Unterschied im Wert der hergestellten Milch ca. 33.000,00 HRK

= Ersparnis 150 Euro (1.095,00 HRK) pro Kuh jährlich oder Rückgewinnung der Investition pro Kuh jährlich

Auf eine Herde von 30 Milchkühen ist das = 4.500,00 Euro jährlich oder genug für 136 m2 Silotunnel, was für die Lagerung von 2/3 der benötigten Heuballen für den aufgeführten Bauernhof ausreicht. Das heiß Rückgewinnung der Investition in 1 1/2 Jahren Zeitraum.

Fügen wir hinzu dass mit Überdeckung des Heus mit Nylon die Verluste verringert werden, und damit wird auch die Rückgewinnung der Investition verlängert. Auch wenn die Rückgewinnung auf drei Jahre verlängert werden sollte verlieren wir nichts, weil der Raum vielseitig einsetzbar ist, einfach zum Aufbauen ist. Die Gewährleistung für die Plane und Konstruktion beträgt 7 Jahre für chemische Prozesse.
. Den Raum der Silotunnels kann man zum Verstauen von Mechanisierung verwenden, als Jungviehstall und zur Verstauung von anderer Ausrüstung, in der Zeit, wenn er nicht mit Heu gefüllt ist.
Kurzum HEU IST IN JEDER TÄGLICHEN MILCHKUH MAHLZEIT ERFORDERLICH.

WICHTIG ist hinzuzufügen dass Heu eine außerordentliche Rolle im Stoffwechsel (Verdauung) der Wiederkäuer hat, allein vom Kontakt im Mund wo es wichtig für die Erzeugung von großer Mengen Speichel ist welcher den pH der Pansen erhaltet, bis zu Kontraktion des Pansen und überhaupt der mechanischen Arbeit vom ganzen Verdauungssystem, was beim Wiederkäuer von entscheidender Bedeutung ist.

Autor: M.Sc. Miroslav Kovač, Dipl.-Ing. agr.

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